Preise für Wohnbauland bis 2017 sind online

13.07.2018 - Mitteilung

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Das Statistische Amt hat seine Webapplikation zu den Preisen für Wohnbauland aktualisiert. Ab sofort können die kommunalen Bodenpreise bis zum Jahr 2017 abgefragt werden. Die letzten drei Jahre sind jedoch provisorisch und können in Zukunft noch Veränderungen erfahren.  

Die statistischen Preisangaben basieren auf der kantonalen Handänderungsstatistik, die derzeit mehr als 71'000 Verkäufe von Wohnbauland im Kanton Zürich verzeichnet. Neben dem unbebauten Bauland umfasst die Statistik ab 2007 zusätzlich Grundstücke mit sogenannten Abbruchliegenschaften sowie Grundstücke mit Neben- oder Nichtwohngebäuden.  

Kantonale Entwicklung seit 1974

Bodenpreise 1974 bis 2017, Kanton Zürich

Die Bodenpreise werden im Kanton Zürich seit 1974 erfasst und statistisch ausgewertet. Die Webapplikation erlaubt neben einer gemeindespezifischen Abfrage der Bodenpreise eine Übersicht über die Entwicklung im Kanton. Durchschnittlich kostete 2014, im neusten Jahr mit definitiven Daten, ein Quadratmeter Wohnbauland 934 Franken, also 5 Franken mehr als noch im Jahr 2013. Somit sind die Preise deutlich weniger stark gestiegen als im Vorjahr. Damals betrug der Preisanstieg rund 150 Franken.

Insgesamt lässt sich weiterhin beobachten, dass die Zahl der Transaktionen rückläufig ist. Erstmals wurden weniger als 300 unbebaute Grundstücke gehandelt. Allerdings wird diese Zahl in den kommenden Jahren noch leicht steigen, da rückwirkend sogenannte Abbruchliegenschaften sowie Grundstücke mit Neben- oder Nichtwohngebäuden zum Wohnbauland hinzukommen werden. Im vergangenen Jahr wurden beispielsweise 79 Grundstücke, die im Jahr 2015 noch als bebaut galten, rückwirkend zu Bauland umgestuft.

Kommunale Entwicklungen

Die kommunalen Entwicklungen entsprechen im Grossen und Ganzen der kantonalen Entwicklung. In den meisten Gemeinden ist die Zahl der Transaktionen rückläufig. In 35 Gemeinden wurden im Jahr 2014 gar keine Grundstücke gehandelt. Lediglich in der Stadt Winterthur konnte mit zehn zusätzlich gehandelten Grundstücken eine substanzielle positive Veränderung gegenüber dem Jahr 2013 beobachtet werden.

Die Knappheit auf dem Markt spiegelt sich auch im Preis wider. Vergleicht man den mit Hilfe des Modells geschätzten Preis, so ist er in allen Gemeinden mit Ausnahme Stallikons zwischen 2013 und 2014 gestiegen. Ob der Preis auch in den Jahren 2015 bis 2017 gestiegen ist, ist noch unklar. Allerdings deuten die noch provisorischen Schätzergebnisse darauf hin, dass die Preise weiter gestiegen sind.

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