Von der Kreativwirtschaft zu den Creative Economies

12.05.2016 - Mitteilung

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Der Kreativwirtschaftsbericht Schweiz 2016 ist ein Projekt von CreativeEconomies, einem Venture der ZHdK in Zusammenarbeit mit dem RISE Management Innovation Lab der Universität St. Gallen und der Critical Thinking-Initiative der ETH Zürich, Kooperationspartner ist das Statistische Amt des Kantons Zürich.

Neben der Analyse der traditionell definierten Kreativwirtschaft werden im Bericht auch kreative Berufe ausserhalb der Kreativwirtschaft betrachtet. So zeigt sich, dass in der Schweiz über 450‘000 Personen in der sogenannten Creative Economy arbeiten, wovon die eine Hälfte in den Creative Industries erwerbstätig ist, während die andere Hälfte einem kreativen Beruf ausserhalb der Creative Industries nachgeht.

In welchen Branchen arbeiten Kreative?

Die interaktive Visualisierung zeigt, wie die rund 350’000 Erwerbstätigen in kreativen Berufen, die sogenannten Creative Occupations, in der Schweiz über die Branchen verteilt sind.

Hinweis: Die Grösse der Boxen zeigt die Anzahl Erwerbstätige in kreativen Berufen (Creative Occupations) innerhalb einer Branche. Die Farbe der Boxen symbolisiert den Anteil an Erwerbstätigen in kreativen Berufen (Creative Intensity). Die gelben Punkte kennzeichnen die kreativen Branchen (Creative Industries) gemäss Definition.

Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) 2014; Grafik: Statistisches Amt Kanton Zürich und Zürcher Hochschule der Künste ZHdK

Lesebeispiel

Die interaktive Grafik zeigt, dass der Wirtschaftszweig Information und Kommunikation die Branche mit dem höchsten Anteil an Erwerbstätigen in kreativen Berufen, also mit der höchsten Creative Intensity beinhaltet: Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen. Es ist jedoch der Wirtschaftszweig Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen welcher die Branche mit der grössten Anzahl Erwerbstätige in kreativen Berufen beinhaltet: Architekturbüros. Weiter zeigt die Grafik, dass rund zwei Drittel jener Personen mit einem kreativen Beruf, die sogenannten Creative Occupations, ihr Geld ausserhalb der Creative Industries verdienen.

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